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  Legasthenie und
Dyskalkulie Rheinland-
Pfalz e.V.


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Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Rheinland-Pfalz e.V.
4. Symposium in Koblenz
 
Die Handwerkskammer Koblenz stellte dem Verband in diesem Jahr  im Kompetenzzentrum einen Veranstaltungsort zur Verfügung, an dem am 13. März das 4. Symposium des  LVL-Rlp. stattfinden konnte.
Frau Renate Jarosch, die 1. Vorsitzende des Verbandes,  begrüßte die Teilnehmer. Gekommen waren Eltern, Lehrer, Psychologen und Therapeuten. Im Rahmen dieser Veranstaltung bedankte sich Frau Jarosch bei Herrn Dr. Gernot Büttner, für seine langjährige Mitarbeit und Unterstützung im Landesverband Rheinland-Pfalz.
Der erste Referent, Herr Prof. Dr. Matthias Grünke, Uni Köln, Leiter des Lehrstuhls für Konzeption und Evaluation schulischer Förderung im Schwerpunkt Lernen, behandelte das Thema „Wirksame Methoden in der Lernförderung“.
Zu diesem Thema existieren mittlerweile nicht nur zahlreiche Einzelstudien, sondern bereits auch sehr viele zusammenfassende Überblicksarbeiten. Prof. Grünke informierte sehr anschaulich über Förderhilfen und die richtige Strategie des Lernens. Die Beeinflussung durch Fernseh- und Computerprogramme, sowie Gewalt in der Gesellschaft darf nicht unterschätzt werden. Leider finden wissenschaftliche Erkenntnisse über wirksame Methoden der Lernförderung keine Umsetzung in der Praxis. Ein Hauptproblem sind hier die sich ständig ändernden bildungspolitischen Strömungen.
Frau Prof. Dr. Christina Krause, Dipl. Pädagogin, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin von der Georg-August-Universität Göttingen, thematisiert, „Was Kindern Halt gibt“. Wissenschaftliche Studien belegen, dass 11,5% der Mädchen und 17,8% der Jungen Verhaltensstörungen aufweisen. Laut Frau Prof. Krause ist die Dreigliedrigkeit des Deutschen Schulsystems eine Verletzung der Menschenrechte der Kinder. Jedes 4. Schulkind erhält
(private) Nachhilfe. Wir schaffen es nicht, die Förderung der Kinder nur in der Schule stattfinden zu lassen. Schulen scheitern, weil sie als Orte des Grauens erlebt werden. Hier steht die ganze Gesellschaft in der Verantwortung. Kinder brauchen Beständigkeit und Verlässlichkeit,  Wertschätzung und Akzeptanz der eigenen Person. Zuversicht in die eigenen Möglichkeiten.
Wir brauchen eine Pädagogik des „Willkommenheißens“.
 
 



 
 
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