Säße ich im Rollstuhl, hätte jeder Mitleid mit mir.

Wenn ich sage, dass ich Legastheniker bin, gelte ich als dumm.

– Professor Dr. med. Tiemo Grimm –
Facharzt für: Humangenetik, Kinder/Jugendmedizin,
an der Universität Würzburg und Legastheniker

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Wir über uns

Im Jahre 1976 wurde ein Ortsverband Legasthenie Koblenz von Herrn Otto und Herrn Prof. Dr. Atzesberger gegründet. 1978 hat Frau Jarosch mit Herrn Prof. Dr. Atzesberger die Verbandsarbeit übernommen. Es war ein mühsamer Aufbau, der viel Einsatz (Beratung der Eltern, viele Gespräche mit Schulen und Behörden) erforderte. Hinzu kamen zahlreiche Veranstaltungen mit Politikern, Rundfunk und Fernsehen.

1980 wurde Frau Jarosch vom Bundesverband Hannover zur Landesbeauftragten von Rheinland-Pfalz ernannt. So begann die Arbeit in ganz Rheinland-Pfalz. Herr Prof. Dr. Atzesberger und Frau Jarosch bereisten viele Städte zu Vorträgen, um Betroffene zu informieren.

1988 wurde der Landesverband Legasthenie Rheinland-Pfalz gegründet mit Frau Jarosch als Vorsitzende und Herrn Schwenkmezger als Stellvertreter. Herr Prof. Dr. Atzesberger war wissenschaftlicher Beirat. Nach seinem Tod wurde seine Verbandstätigkeit von Kinderarzt Herrn Dr. Büttner weitergeführt.

Der LVL ist eine gemeinnützige Organisation, die therapeutenunabhängig und ohne wirtschaftliches Interesse informiert und berät.

Aktivitäten des Verbandes sind:

  • täglich viele telefonische Beratungen
  • jeden 4. Donnerstag im Monat Elterngesprächsabende
  • Infoabende
  • Fortbildungsseminare
  • Symposien für Eltern, Lehrer, Erzieher mit Vorträgen qualifizierter Referenten, ggfs. Podiumsdiskussionen
  • Studientage an Schulen usw.
  • Kontakte zu Landesregierung und Jugendämtern
  • Bildung von Unterverbänden

Der LVL RLP kann auf eine arbeitsreiche Zeit von über 30 Jahren zurückschauen, in der wir vielen Kindern und Eltern helfen konnten, auch Lehrer und Erzieher für das Problem der Legasthenie und Dyskalkulie sensibel machten, denn schon das Verständnis hilft Kindern.

Renate Jarosch erhielt das Bundesverdienstkreuz

Renate Jarosch erhält das Bundesverdienstkreuz

Renate Jarosch aus Vallendar erhielt jetzt aus der Hand des Ministerpräsidenten Kurt Beck das Bundesverdienstkreuz. Sie ist seit mehreren Jahrzehnten in der Elternarbeit stark engagiert. Den Schwerpunkt ihres Engagements hat sie in der Förderung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibproblemen gesetzt. Daher begann sie im Jahr 1984 mit einer Ausbildung zur Legasthenie-Therapeutin. Seitdem ist Renate Jarosch unermüdlich für Kinder und Jugendliche tätig. Seit 1976 ist sie Landesbeauftragte im Ortsverband Koblenz und seit 1978 Vorsitzende des Landesverbandes Legasthenie, den sie selbst mit begründete.

Der „Runde Tisch“

2006 wurde auf Initiative von Frau Jarosch und Kinder u. Jugendarzt Dr. med. Paul ein "Runder Tisch" eingerichtet. Dieses ist eine interdisziplinäre Veranstaltung, mit dem Ziel eine bessere Zusammenarbeit zwischen einzelnen Fachbereichen zu ermöglichen.

Die Treffen finden alle 3 Monate im HTZ (Heilpädagogisches Zentrum) in Neuwied statt. Es treffen sich Erzieher, Therapeuten, Lehrer, Ärzte und Vertreter der Behörden.